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Aras

Der Ara ist für viele Menschen der Papagei überhaupt. Dank der Größe, des Wesens, der einzigartigen Farbenpracht sowie der Intelligenz zieht dieser Papagei viele Menschen in seinen Bann. Aras zählen zu den größten Papageien, denn sie können bis zu einen Meter groß werden.

Vor der Anschaffung eines Aras sollte berücksichtigt werden, dass ein Ara 60 bis 80 Jahre alt werden kann. Zudem ist diese Art sehr laut, weshalb sich der Besitzer häufig wieder vom Tier trennen muss, da sich die Nachbarn oft gestört fühlen. Des Weiteren sollte geprüft werden, ob dem Ara genügend Platz geboten werden kann. Er benötigt einen täglichen Freiflug und daher ein sehr großes Gehege. Aras sind aus diesem Grund in einer kleinen Stadtwohnung als Haustiere ungeeignet.

Die Arten der Aras

Es gibt 16 verschiedene Arten: Hyazinthara, Spixara, Lear-Ara, Dunkelroteara, Blaulatzara, Gelbbrustara, Hellroteara, Rothohrara, der kleine und große Soldatenara, Rotbugara, Gebirgsara, Gelbnackenara, Rotrückenara, Rotbauchara und Zwergara. Die Bekanntesten sind der Blaulatz-, Gelbbrust- und Hellroteara.

Die Heimat der Ara Papageien

In der freien Wildbahn lebt der Ara in Mittel- und Südamerika. Dabei bevorzugt er Flussregionen, Waldzonen und Sumpfländer. Blaulatzaras bewohnen Nord-Argentinien und Ost-Bolivien und leben in Savannengebieten mit Bäumen und Palmen in der tropischen Zone. Doch in Regenwäldern sind sie auch zu finden. Der Lebensraum des Gelbbrustaras ist in Kolumbien, Panama, Venezuela, Peru, Ekuador, Brasilien, Bolivien, Argentinien und Paraguay.

Er lebt ebenso in Regenwäldern, in einer dichten und hohen Sekundärvegetation, in Sumpf- und Savannengebieten mit Bäumen und Palmen in der tropischen Zone sowie in offenen Wäldern. Der Hellrotara bewohnt Panama, Costa Rica, Kolumbien, Venezuela, Peru, Ekuador und Bolivien. Neben den Regenwäldern bevorzugt er zudem trockene Hügel- und Tieflandgebiete der Pazifikküste und Dornbuschgebiete mit einzelnen Bäumen.

Das Aussehen und die Ernährung

Mit knapp 33 Zentimetern ist der Zwergara der Kleinste dieser Art und der Größte mit etwa einem Meter der Hyazinthara. Der Blaulatzara, Gelbbrustara und Hellroteara werden ungefähr 85 Zentimeter groß. Das Gewicht bewegt sich zwischen 750 und zum Teil 1300 Gramm, was vor allem bei einer privaten Haltung auf jeden Fall beachtet werden sollte. Die Ara Papageien benötigen sehr große Volieren, um einen ausreichenden Lebensraum zur Verfügung zu haben. Die Haltung dieser großen Tiere sollte gut überlegt werden.

Alle Arten ernähren sich von Früchten, Beeren, Samen, Blüten und gemüseartigen Pflanzen. Zum Teil kommen ebenso Nüsse, Insekten sowie deren Larven infrage. Viele Ara-Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür sind zum Beispiel Waldrodung, Jagd, Fang und Handel. Vielerorts sind Aras bereits ausgerottet. Aufgrund der Besiedlung von Menschen verschwindet für die Aras immer mehr ursprünglicher Lebensraum. Somit verringert sich ebenso die Zahl dieser schönen, bunt gefiederten Papageien. Viele Organisationen setzen sich mittlerweile dafür ein, die Papageien zu schützen, indem die Erhaltung der Lebensräume gefordert wird

Aras im Freiflug